Trotz eines ausgeglichenen Spiels und nach einer unglaublich knappen Serie mussten sich die Giffersner gegen Berg in der Belle geschlagen geben. Dies bedeutet für die Sensler gleichzeitig den Verbleib in der dritten Liga.

Die Belle startete für die Mannschaft von Trainer James Piller gleich früh mit einem Gegentor in der 5. Minute. Unbeeindruckt glichen die Giffersner aber nur eine Minute später wieder aus.

Nach einem munteren Hin-und-Her wurden die Giffersner gleich doppelt mit Abschlussglück belohnt und konnten bis zur ersten Pausensirene auf einen 3:1-Vorsprung erhöhen.

Die Giffersner wollten natürlich sofort an das Gezeigte anknüpfen, mussten jedoch bereits zu Beginn des zweiten Drittels einen Gegentreffer der Gäste verbuchen. Für die Hausherren kam es gar noch dicker: Zwei weitere Gegentreffer erlaubten es den Gästen aus dem Thurgau, wieder mit einem Tor in Front u gehen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels konnten die Sensler mit einem Powerplay-Treffer jedoch wieder verdient ausgleichen.

Die Karten konnten nach dem 4:4 somit also wieder neu gemischt werden – mit dem wesentlich schlechteren Blatt für die Freiburger. Nachdem beide Teams in kurzen Abständen nochmals trafen, das halbe Drittel sehr ausgeglichen – und meist mit klareren Chancen für Aergera – verlief, konnten die Thurgauer mehrmals von Fehlern profitieren und eiskalt ganze drei Treffer in vier Minuten erzielen.

Aergera wollte daraufhin nochmals alles nach vorne werfen. Die damit verbundenen defensiven Schwächen konnten die Gäste nochmals eiskalt ausnutzen und zum 9:5-Schlussresultat einschieben.

Dies bedeutete den knappen Serien-Sieg von Berg, welche mit 3:2 den Best-of-Five-Krimi für sich entschieden. Es war eine spannende und unglaublich knappe Serie, welche jederzeit auf die andere Seite hätte überschwanken können und – wie es im Sport halt so ist – knapp aber endgültig über Frust und Freude entschied. mj

 

Aergera Giffers - STV Berg 5:9 (3:1,1:3,1:5)

Tore Aergera: G. Waeber, Y.Gugler, P. Schmutz, O. Riedo, S. Kolly

Saison: 
Team: