Aergera Giffers hat es nicht geschafft, die best-of-5-Serie auswärts in Berg frühzeitig zu beenden. Gegen die wieder in Bestbesetzung angetretenen Thurgauer verloren die Sensler knapp mit 3:6. Am Samstag kommt es zum alles entscheidenden fünften Spiel in Freiburg.

Es war ein anderes Spiel als bei der ersten (klaren) Niederlage in Berg: Aergera hielt klar besser mit und konnte das Spiel zwischenzeitlich an sich reissen. Das grosse Problem dabei: Aergera lag während der ganzen Partie nie in Führung. Den frühen Rückstand (2.) vermochte Schmutz durch einen verwandelten Abpraller noch auszugleichen (10.). Dann gelangen jedoch dem Heimteam zwei weitere Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 (18./28.), und danach war Berg klar im Vorteil und hatte einige Chancen, gar noch auf 4:1 zu erhöhen.

Erst in der 38. Minute gelang Aergera durch E. Raemy der Anschlusstreffer. Und es sollte noch besser kommen. Aergera startete klar besser in den letzten Abschnitt und wurde für seinen Einsatz belohnt. Delaquis zog davon und erzielte den vielumjubelten Ausgleich zum 3:3. Das Momentum war nun klar auf der Seite der Sensler, welche nun weiterpowerten und zu weiteren guten Möglichkeiten kamen, jedoch keine davon nutzten. So kam es, wie es kommen musste: Trotz Überlegenheit der Gäste war es die Heimmanschaft, welche die Führung erneut an sich riss (52.). Aergera gab noch nicht auf, versuchte weiter nach vorne zu Spielen, ein weiteres Tor gelang jedoch nicht.

In der 57. Minute gelang dann Berg mit dem 5:3 die entgültige Entscheidung. Der letzte Treffer ins leere Aergera-Tor war dann nur noch Kosmetik.

Es kommt nun also am Samstag zum entscheidenden Spiel (17 Uhr, Ste-Croix, Freiburg) um einen Platz in der 2. Liga. Aergera hat zwar das letzte Spiel verloren, kann aber dennoch zuversichtlich sein: Auch wenn Berg – anders als in den ersten beiden Auswärtsspielen – in Bestbesetzung antreten sollte, hat es Aergera in den eigenen Händen, die Serie für sich zu entscheiden. Wenn es gelingt, bei den Offensiv-Aktionen mit noch etwas mehr Selbstvertrauen und in der Defensive noch etwas souveräner aufzutreten, dann steht einem Aufstieg nichts mehr im Weg. er
 

STV Berg - Aergera Giffers 6:3 (2:1,1:1,3:1)

Tore Aergera: Schmutz, E. Raemy, Delaquis.

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